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„Seelenwerk“ aktive Trauerarbeit

Jeder Trauernde durchlebt individuell unterschiedlich stark ausgeprägte Phasen der Trauer. Die Bewältigung dieser Phasen erfordert aktive Trauerarbeit des Trauernden. Rituale und aktives Handeln, soziale Kontakte, Hilfe zur Selbsthilfe, sind Faktoren, die den Prozess der Trauerbewältigung positiv beeinflussen können. Unter Umständen ist die Hilfestellung durch Trauerpsychologen, oder Trauerbegleiter  erforderlich.

Im Nachgang an einen Sterbefall beginnt eine Zeit, in der neue Impulse unerlässlich sind. Wann die Bereitschaft zu Veränderung gegeben ist, entscheidet jeder Mensch individuell.

Wir regen Impulse an und laden Sie dazu ein, in uns einen Ansprechpartner und verständnisvollen Zuhörer in Anspruch zu nehmen. Folgen Sie Ihrem Empfinden.

Abschiednahme

Die Art und Weise der Abschiednahme ist, wie beschrieben, der erste wichtige Schritt im Trauerprozess. Er ist höchstindividuell. Jeder Mensch klärt für sich persönlich, was gut und recht, angemessen und  maßvoll ist. Als Betroffener sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen von Konventionen und Gemeinplätzen. Lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf.

Wir zeigen lediglich Möglichkeiten der Abschiednahme auf und informieren behutsam über die Wirkungen. Die Entscheidung trifft selbstverständlich jeder Trauernde für sich.

Die Abschiednahme am offenen Sarg, sowie die aktive Teilnahme beim Ankleiden der verstorbenen Person ist eine große Chance, den Tod, die Realität, zu begreifen. Das Realisieren des Todes ermöglicht dem Trauernden, zunächst die erste Phase der Trauer, des Nicht-Wahrhaben-Wollens zu bewältigen und in einen heilenden Prozess durch ständige, aktive Trauerarbeit einzusteigen.

Wir führen Sie aus fachlicher Sicht und stehen Ihnen helfend zur Seite. Die Abschiednahme wird mit einer gründlichen Beratung vorbereitet, in der psychisch und physisch belastenden Situation werden Sie nicht unvorbereitet oder allein gelassen.

Schon kleine Rituale und Brauchtümer geben dem Trauerprozess einen positiven Impuls. Nicht jeder Mensch ist in der akuten Trauer in der Lage sich einer direkten Konfrontation mit dem Tod auszusetzen. Wir regen Ideen an und ertasten einfühlsam das richtige Maß. Beispielsweise können Grab- bzw. Sargbeigaben in einem Workshop selbst kreiert werden. Der Sarg oder die Urne können beschriftet oder bemalt werden. Dabei kann die gesamte Familie gemeinschaftlich mitwirken. Der Phantasie sind lediglich gewisse moralische und rechtliche Grenzen gesetzt.